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Carl V. und Ferdinand I.
wollte , daß der König, was er bisher ganz und garnicht gewesen, der Erste sey in Spanien und Spaniendas erste in Europ a, durch Vereinigung mit der Machtvon Burgund, von Österreich und der Kaiserkrone.—Die seltsamste» Gerüchte über alle diese Verhältnisseliefen von Zeit zu Zeit durch das Volk, Wie Map dieAugen schloß, glaubte Alles, setzt sey der Augenblick da,alte, verletzte Freyheiten wieder zu befestigen, neueabzubringen ! Heinrich Vill. von England, Franz l. vonFrankreich, buhlten um die Kaiserkrone und die Wür-fel schienen dem letztern entscheidend günstig. Der ster-bende Map hatte die „Regenren und Rathe" zu Wien,zu Grätz, zu Innsbruck, als Herrn des Regiments,bis zur Ankunft seiner Enkel aus Spanien verordnet.Diese die allgemeine Gährung kennend, wollten zei-gen, bloß gewissenhafter Gehorsam gegen Mapens letz-tes Wort, nicht Durst nach Gold und Ehre, sey Richt-schnur ihres Thuns, beriefen Anfangs Februar i5»gdie Stände nach Wien, sie auffordernd, ihnen nochmehrere aus ihrem Mittel beyzugesellen. —Ein Schrittvom Buchstaben ab, — ist in solcher Lage, tausendSchritte. Die Stände hielten jene Willfährigkeit fürSchwäche, das Testament für unterschoben oder er-schlichen. Bald tauchten aus der wilden Fluth, ver-wegene Häupter auf. Die warben eine Partey unterdem ärmeren Landadel, ste wiegelten die Handwerkerund den Pöbel auf, die zu ihrer Unterstützung, wie wü-thend in dem Versammlungssaal drangen und die Regen-ten mit Tod und Schmach bedrohten. Die Mehrzahl derPrälaten und des Adels traten auf die Seite jener, auch