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Vierter Band.
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Der große Suleyman vor Wien. 181

würdig gezeigt, der den Riesen Pegam überwunden/so ganz den Kopf/wie 70 Jahre später, Graf Har?deck. Er verbrannte das Schloß und verließ die Stadt.Dem empörten Meere gleich/brauste Suleyman mitseinen 3 oo,ooo heran, zum Erstaunen rasch bey demungeheuern asiatischen Troß. Nur Bruck an der Lei-tha und die Neustadt hemmten einen Augenblick diereißende Fluth. Dieses antwortete nur mit dem grobenGeschütz: jenes erklärte,in Allem dem BeyspieleWiens nachzufolgen."

Der Zustand, in welchem Suleyman Wien gefun-den , ist der beredteste Commentar zu dem, was wir obenüberMarens Kummer ob des Entfernten und Unwahr-sch einlichen gesagt und wie er in solch verkehrter Stufen-ordn ung der Dinge, den Wald gar oft vor lauter Bäu-men nicht gesehen. Über die Besestigungskunst hinter-ließ er treffliche Lehre. Seine Memorienbücher verzeich-nen jeden Ort, der durch Tabors und durch Bollwer-ke zu wahren sey? Im fernsten friesischen Sumpf, inden über Venedig eroberten und bald wieder VerlornenPlätzen, sah man. derley Werk ohne Zeitverlust em-porsteigen. Dagegen waren Wiens Mauern alt, hinund wieder zerfallen,kaum sechs Schuhe dick, ohne die ge-hörige Sicherheit und ohne Bedeckung für die dem feind-lichen Geschütz und Anlauf entgegenstehende Mannschaft,mehrere Thürme baufällig und die Pallisadirung mitbuchstäblichem Recht in den Stadtschriften und Rech-nungenein Zaun" genannt. Des Geschützes im brauch-baren Stande war wenig, kaum 2000 Mann in derStadt. Der Reichstag zu Speyer, die Tage zu Bud,