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Vierter Band.
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iö4 D er alte Salm und se i n e H e l d en.

stallen, nachhin Stallburg. Es ward spater das K ö-n i g s k l o st e r, jetzt des Grafen Fries Pallast. —Salm zur Seite stand Wilhelm Freyherr von Rogen-dorf, Herr auf Hernals, den er seit 3o Jahren zu denWaffen erzogen und gebildet, mit einer Gräfinn vonÖttingen verhcirathet und acht Jahre vor der türki-schen Belagerung sich Rogendorfs ifahriger Tochtervermahlt hatte.

Der Pfalzgraf Philipp, der erste der herbeyge-eilten Reichshülfe, kam noch zu rechter Zeit in die Stadt.Gerne ließ der alte Salm dem jungen Herrn, der hierfein erstes Probestück ablegen sollte, als Sprosse» ei-nes erlauchten kurfürstlichen Hauses den Vortritt, sodaß er die Generalordonanzen fertigte, er des Fein-des Aufforderungen beantwortete. Aber der greiseHeld stand nicht allein. Ihn umgab die Schule treff-licher Streiter, die er sich in so viele» Gefahren her-angezogen , zuvörderst seine Unterfeldherrn wider Za-polia: — tzeonard von Völs, aus einem tyrolischenGeschlecht, das seinen uralte» Adel durchaus an dierömischen Colonnas anhangen wollte, nachmahlsder einsichtsvolle llenker von Wiens neuer Gestaltungund Befestigung ; — Niklas von T h u rn, mitseinemOheim Georg, beym großen Czaar Ivan Wassiljewiczin Gesandtschaft, Zeuge so mancher kühnen That wi-der Tataren undPohlen; Hektorvon Reischach undH a n n s Ka t z i a n e r, oft der Türken Sieger unddurch die Schlacht bey Fe rn itz, Retter der Haupt-stadt Gratz, endlich bey Essek ein Opfer der Meu-<erey seiner Söldner und durch den Zwiespalt zwischen