und neue Befestigung. 217
befindlich gewesene Thürme fielen bey der neuen Be-festigung als überflüssig weg. Der Kärnthner - und derStubner - Thurm wurden abgebrochen, der Biber-thurm , vorzüglich zur Bestreichung des Donauarmeseingerichtet. Er und der Schortcnrhurm, so wie dasPeüerchor, und der Krötenthurm wurden erst unterCarl VI. abgetragen. Der Fachthurm im Sauwinkel,der Judenlhurm im Elend gegen das Arsenal ver-schwanden erst unter Joseph II., erst in unsern Tagendie letzten Spuren der mächtigen Thürme im Paus-sauerhof und der innern, ursprünglichen Sradtpfortenaus der Fischerstiege und zwischen dem Pempflinger-(»icht Dempflinger-) und dem Gamminger-nun Sei-tenstetterhof.
Nicht geringere Sorgfalt wurde aufdie Befesti-gung der Wafferseite verwendet. Wie unter den Rö-mern war hier der Hasen einer Donauflotille und so-gar einige Galeeren. König Albrechts und seines Soh-nes Lasla Brückenbrief wurde am 4. May 1624 er-neuert und der Stadt die halben Einkünfte gelassen,die Brückenmauth 28. Juny »546 neu regulirt. Sehrinteressant ist das Gemählde, das i 54 ö WolsgangSchmelze!, Schulmeister zu den Schotten von seinemEintritt in diese berühmte Stadt, über eben diese Brü-cken her entwirft. *) Am 18. December i 54 o über-
*) An die Wolfprucken kam ich bald.
Ich dacht, Leu gantzen Behanier waldtHct man gcnvmcn, abgehaut,
Damit cinsalchc prucken pautHat zweyhundert und sechtzig schrit,