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Wien unter Max II,
ko cz y in Preßbnrg. Die VertheidigungBrünnS. — S o l d a t e n r ä u b e r e y e n. — TodFerdinands IJI.
^er gewaltige Carl hatte dem theuren ZöglingMaximilian/ Marien, sein liebstes Kind, zurGemahlinn, er harte ihm, nicht dein eignen SohnePhilipp, die Statthalterschaft Spaniens vertraut.Welche Entschlossenheit in diesem stillen und sanftenGemüthe gelegen? kennen wir aus dem „Nachtlagervon Granada" und der Tag von Mühlberg bewieses im blutigen Feld. Von gelehrten Männern erzo-gen, gingen ihm die Genüsse der Wissenschaften undKünste über Alles. Oft spottete er deren, die nur derOhnmacht vertrauend, jede Überlegenheit des Geistes,ja sogar den fleckenlosen Ruf fürchtend, (um desto ge-wisser alS Einäugige, Führer der Blinden zu seyn,)das unverhohlenste Geständniß der eignen Schwächeablegen. — An den Vorabend eines weltumkchrendenOrkans hingestellt, pflegte, ordnete, besserte Maxi-milian sorgfältig den Garten seines Reichs, in seinenvereitelten Hoffnungen, innige Wehmuth jedem ein-flößend, der, unbefangenen Sinnes, in die unheils-schwangere, nächste Zukunft geschaut.— Auch Wienhat so manche Spur seines väterlichen Haushaltes,die leider wie die Spreue verweht ward, als der ersteWindstoß die unter der Asche glimmende Gluth er-griff. — Wir erwähnen einiges Wenige aus Maxenssonderheitlichen Vorschriften für unsere Stadt.
Schon unter Ferdinand I. ward »55$, i54o,