Band 
Vierter Band.
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Fortschritte der N c f o r in a t i o n. j g

gerade mit jenen Werkzeugen, die sonst die Erdefruchtbar, die ihre Fruchte genießbar machen und siezum Garten verschönern, mir Haue und Grabscheit, mirSensen und Dreschflegeln, liber kampsergraure Söld-ner, blutige Siege improvisirt. kachle doch Nie-mand liber diese, in ein durstiges Gleichniß gekleideteApotheose der Furcht, die mit allen neuen Seu-chen und Schrecknissen wetteifern kaun, die derRuhmbegier langst den Borsprung abgewonnen undselbst dem allmächtigen Eigennutz die Palme streitiggemacht hat. Wenige sind H e r r e n des Augenbli-ckes, die Glücklichen sind Söhne des Augenblickes,die Meisten aber, Sclaven des Augenblickes, die oh-ne freudige Kraft und ohne feste» Willen, das Geheim-mfi gefunden haben, sich vor Allem zu furchten,zugleich vorder Krankheit und zugleichvor der Arzney! Darin liegt- der Schlüflel zu denEreignissen voll 1040 bis unter Marimilian ü. und eS istkaum ein Zweifel, daß der edle, selbst von Suleymanbeiveinte Ferdinand, beyliahe der Einzige war, der denGang der Ereignisse in dieser Ansicht aufgefaßt hat.

Billig erstaunt man über den freyen iilid kühnenGeist an der Wiener Hochschule und welchen Spielraummir deutscher Zuversicht und mit medizaischer Groß-muth, Map I. dem ForschungSgeist eröffnete! KeineBlüthe dauert, aber diese verflog ungewöhnlich schnell.Da fast jeder Unruhstifter eine Druckerey mit sich brach»te und Wien ein Hauptsitz des damahls überaus re-gen Buchhandels war, erließ Ferdinand scharfe Nor-malien für Buchdruck und Buchhandel und über die

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