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Vierter Band.
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Fortschritte de r Reformatio n.

geistlichen Guts für die Fürsten die Lockspeise. Aufdaß kein Geständnis; der alten Gerechtsame, des altenStandes der Sachen übrig bleibe, begann ein wü-thender Vertilgungskricg gegen alle Besitzes-titel. Konnten auch so wilde Stürme, Wiendie Hauptstadt, das Antlitz des Fürsten, den Mittel-punct der bewaffneten Macht weniger gefährden, sohaben doch, bis hart an die heutigen Linien, wenigePfarren ein Archiv, ja selbst ein Trau - und Taufbuchohne die größten Lücken auf uns gebracht. Es warleichter vor Hussiren und Schweden, vor Türken undTataren in Kricgsnoth zu flüchten, als inmitten desFriedens vor den protestantischen Grundherrn.Die Vertheilung der windischen Bibel und die Ausle-gung , die das über die Roboten mißvergnügte Volkihr gab, veranlaßte den Bauernkrieg in Untersteyer,Krain und Kroatien und die Zerstörung nicht geringerwissenschaftlicher Schatze. Ein milder Stern ersparteuns zwar solche Grauel, wie in England, wo die,seit der Völkerwanderung in den brittischen Inselnbewahrten Schätze, darunter des Livius, des Sallustgroße Werke, der wahrhaft einzige Glocester'scheHandschriften - Schatz, als eine finstere Ausgeburt derKloster, jener Höhlen der Barbarey, rettungslos fürimmer untergingen, wo flandrische Krämer, und Spe-zereyhändler ganze Bibliotheken um ein Paar Schil-linge erstanden und unschätzbare Codices beym Käse-krämer, beym Lumpenhändler und auf dem Trödel ver-nichtet wurden, wo die Hochschulen alle leer, die aka-demischen Grade, als Losungen des Antichrist und der