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Vierter Band.
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Fortschritte der Reformatio n. 27

landcr. Der vielgerühmte Mathiaö Hoe, Superin-tendent zu Plauen, im Umkreise Wiens geboren;begrüßte Herrnals unter dem Zulauf vieler Tausende,unter freyem Himmel predigend, „als den wahren Sitzund Hort der gereinigten Lehre." — So ging es im-mer toller und wilder fort, bis Helmhard Jörger aufden Convenrikeln zu Horn und zu Retz, einer der wü-thendsten Gegner Ferdinands II., eine Haupttriebfe-der des enge» Bundes mit den in Böhmen und 11 »*gärn aufgeworfenen Gegenkönigen, dem PfalzgrafenFriedrich und Gabriel Bethlen geachtet und Herrnalseingezogen wurde. — Nicht gemäßigter ging es imWiener Landhause, wo Dvctor Josua Oppitz (undseine Nachfolger und College», Johann Terrei-bach und Michael Hugo machten es nicht besser) daszahlreiche Publicum so erbitterte: „daß so oft dieseit von seiner predigt gangen, sye allemal tust gehabt,die päpstischen, so er jederzeit als abgotterer vcrdambtund dem teyfel ybergcbcn, mit bluetigen hendten zuzerreißen, darunter auch khayner frommen und christli-chen obrigkeit verschont, sondern dieselbe, so viel alsan ihm verhaßt machen wollen, daß allbereit etlicherohe Gesellen öffentlich sagen derffen, sy wollen mitihrer confessio», lieber bey thyrggen als an denenorten seyn da die römisch katholische ler gehaltenwerde." — Nebst dieser evangelischen Bethkirche imLandhaus bemächtigte» sich die evangelischen Ständeder M i n 0 r i t e n k i r ch e und ihre Pastoren bezogenmit Weib und Kind einen Theil des Klosters. DenMinoriten blieb nur der Chor und die kleine St. Ka-