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Vierter Band.
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28 Fortschritte der Reformation.

tharinakirche. Eben so wurden die Begräbnisse ganz wi-der das Herkommen, ohne Kreuz und Licht, Gesang undBegleitung abgehalten und durch viele, kleine Um-stände eine schnöde Verachtung solch zarten Anden-kens an die Verstorbenen an Tag gelegt, wogegen(11. März 1672) ernste Abmahnung zumahl an dieHochschule erging. Die schon so lange nothwendigeVerbesserung des Kalenders, wurde auch zuWien von den Protestantischen hartnäckig verwor-fen :als der erste Buchstab in des Päpsten A. 15 . C.dadurch er ihnen nur das band an die Hörner werfenwolle, daß sy sich seiner tyranney in der khirchenGottes nicht lenzer erwehren mochten!" Von Ver-treibung der Türken, wollte Niemand mehr hören,sondern nur von Vertreibung der Jesuiten, alsder einzig noch im Wege liegenden Steine des An-stoßes. Erzherzog Carl von Steyermark sah seineCommissäre ausgekrieben und geschlagen, als er ver-suchte, nur wenigstens zwey Katholische wieder in denGratzer Scadkrath zu bringen und in einem Auflaufden Bischof von Gurk und den päpstlichen Nuntiusgröblich mißhandeln. Carl selbst, aus dem Manners-dorfer Bade krank herbeyeilend, hatte den Tod davon,wie ihn schon zwey Jahre früher, auf der Jagd zuJudenburg nur der Pastor von Oberwelz dem wildenTumult entreißen konnte, den dieser doch selbst erregt!

Nur Bayern und Tyrol (deßhalb zu Rom,die Zünfre Juda und Benjamin genannt) blieben festkatholisch, bis auf wenige, rasch unterdrückte Aus-nahmen im ersten Beginn der Reformation, vorzüg-

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