Band 
Vierter Band.
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3o fortschritte der Deformation.

durchgängig innigste Verflechtung der religiösenund p o l i r i sch e n Ideen, der überall durchziehendeParalcllism von Staat und Kirche leider so wenigmehr derselbe ist, jetzt, wo es den Regierungen so leichtwird, die Unterlhane» ihren verschiedenen Glaubens-bekenntnissen folgen zu lasten, halt es freylich schwer,sich auch nur geschichtlich, einen klaren und ru-higen Begriff zu machen von jenem wilden Gewirre,wo die Glaubensvcrschiedenheit, die Gegner bis anden Altar, noch aus dem'Blutgerüst, ja jenseits desGrabes verfolgte, wo Alles in beständigem Wechselder traurige» Äußerste» von Anarchie und Despotisin,von Geringschätzung aller Religion und Haß aller Philo-sophie hin und her taumelte, wo die Plünderung desgeistlichen Gutes, der Wiedertäufer Gräuel, der gro-ße Bauernkrieg, die Ritterfehde», die Bündnisse deshohen und niedern Adels, Alles, Alles leider dazubeytrug, die persönliche Freyheit in einen immer en-gern Kreis zurückzudrängen, wo (wie in allen gewalt-samen Umwälzungen) der Gemäßigte unausbleib-lichverloren war und der erbvßte Strudel immer wil-dere Gestalten aus dem dunkeln Schooße auf dieOberfläche spie, wo gerade die rein st e Sache nurmit solcher Umsicht zu vertreten, nur mir solchen Opfernzu retten war, als gelte es dem Loskauf oderder Ver-hüllung irgend eines lichtscheuen, fluchwürdigen Ver-brechens.

Zuvörderst hatte schon der ungeheure Umschwungvon HabsburgsGlückesrad, vom Tode Friedrichs lV.bis zur Mohaczer Schlacht, den Neid, den Haß,