Band 
Vierter Band.
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1 42 Die Brunst der Burg.

Nahme auf das heutige Thercsianum über.) Der ander Stelle der heutigen Auffahrt zum Rittersaal ge-standne, mächtige Thurm hielt aber die Flammen ab.Der Schaden wäre unersetzlich, die Folgen unbere-chenbar gewesen. — Der Wiederbau der neuen Burgbegann schnell. Auf das Dach des rettenden Thurmesließ Leopold zur Verewigung der Volkssage, daß dieBabenberger (aus denen der h. Leopold an der Stättedes Eßterhazyschen Hauses in der Wallnerstraße, seinJagdhaus hatte) in waldigter Aue, wo nun der Burg-platz, sich mit dem Waidwerk vergnügt, den Jägermit dem Hirschen aufsetzen. Aber derley Figuren undvorzüglich Hirschgeweihe dünkten den Alten auch gu-te Blitzableiter zu seyn.

Die letzten Unruhen zwischen den Studenten undJuden, hatten die Letztem beym Volke ungemein ver-haßt gemacht. Man ermangelte nicht, ihnen auch dieletzte Feuersbrunst in der Burg beyzumessen, obgleichsie offenkundig durch die Unvorsichtigkeit eines Tisch-lergesellen entstanden war. (Schrieb man ihnen docheinst in Frankreich auch den Wahnsinn Carls VJ. zuund strafte sie in Böhmen wegen saumseligen Besuchsder j e s u i t i s ch e n, in England der p u r i t a n i s ch e nPredigten!!) Der Volkswahn schuldigte ihnen verschie-dene Meuchelmorde an, deren sie einiger wirklich über-wiesen wurden. Die alten Klagen des Wuchers, deSHehlens und Stehlens, des Kaufensder Christenkin-der, die sie im Judenthum erzogen, erneuerten sichund so wie sie schwedische Officiere und türkische Re-negaten in jüdischer Kleidung in die Stadt geschwärzt

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