Kriegs rüstn »gen zu Wien. 127
pflichte er ihm bey, sprach von nichts mehr, als vonR a a b und ließ sein unermeßliches Heer sogleich da-hin aufbrechen.
Seit der» neuen Jahre »683 folgten als Rück-wirkung des gerechten Schrecken, den Kapraras Both-schaft veranlaßt viele, die Ausrüstung der Hauptstadtbedielende Verordnungen. Von Adel und Geistlichkeitward der hundertste Pfenning, von jedem HauS in derStädte und auf dem Lande, Arbeiter begehrt, allenEinwohnern befohlen, sich auf ein Jahr zu approvisio-niren und wer solches zu thun unvermögend, sich nachPrag oder Linz zu begebe», alle der Stadt nahe lie-genden Erhöhungen abzutragen, aus den nächstenWaldungen auf 3o,ooo Stück Pallisaden Eichenholzzn fällen rc. — Aber diese, wie zahllose andere, seitFerdinand /.über der Hauptstadt vollkommenen Wehr-stand erflossenen Verordnungen schienen beynahe nurerlassen, um nicht befolgt zu werden. Das beweisendie bitter» Klagen im Augenblicke des wirklichen Ein-tretens der Gefahr. Der rechte Eifer und Gehorsamkam immer erst, wenn es schon unter den Sohlenbrannte. — Die Kriegssteucr ging richtig ein, der Car-dinal Cibo brachte von Rom über eine Million Bey-steuer ; aber bey der Finanzverlegenheit zerfloß auchdieses Geld größkentheils zu andern Zwecken und beymHeer und in der Stadt erscholl die Klage über Geld^Mangel.
Der». May »663, an dem die lebensfrohen Wie-,lei ', in den Tagen der Babenberger und der erstenHabsburger, sonst das V e i I ch e n f e st, den M a y e »u