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Vierter Band.
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Einzug der Sieger i» Wien. 207

Das Stubenthor wurde das erste, am frü«hen Vormittag des i 3 . Sept. geöffnet. Starhembergmit der ganzen Generalität ritt in das Lager hinausj»m König in des Großvezirs Gezelt. Sobiesky tratihm entgegen, umarmte ihn herzlich, grüßte ihn alsHelden undBrude r" und besah a» seiner Handdas ungeheure Labyrinth der feindlichen Approchen undMinen. Seines Erstaunens war kein Ende, als erfstfc, welche, des alten Carthago und Metullums wür-dige Gegenwehre, jenerZauberhaufen" der Burg-und Löbelbastey gethan, wie die Schaufler, die-öel-die Teinfalt-Schotten - und beyde Schenkenstras-se» nebst der Frcyung, mit Abschnitten, Graben,Wolfsgruben, Pallisaden und Schanzen durchkreuzt,"it Ketten und Gittern gesperrt, sich gar nicht"'ehr ähnlich sahen; die Helden weinte» bey demAnblick, wie die prächtigsten Palläste, die schön-en Bürgershäuser zugerichtet waren, wie die^"rg,wie der ehrwürdige Stephansdom, so vielerfreudigen und trüben Tagen jahrhundertalter Zeuge,dritten hatten, wie viele Todte, trotz der angewen-deten Sorgfalt in den Straßen herumlagenwie der^eg durch Schutt und Trümmer manchmahl ganz-f'ch verstellt war.

Der Zug der erhaltenden und befreyenden Hero-* n ' ging nun wieder vom Schottenthor durch die tür-'schen Laufgräben gegen daS Stubenthor zu. Eintein im Graben zwischen dem Burg-und Schotten-hore bezeichnete die Stelle, wo der König von dembschwerlichen Gange und von der Tageshitze ausgeruht.

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