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Vierter Band.
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Einzug der Sieger in Wien.

Reichsthaler, einen köstlichen Ring und in seiucn Wa-penschild den S t e p h a » s t h u r m. Jnnocenz Ak;drückte ihm in eine,» eigenen Breve, den Dank unddie Bewunderung dergesamniten abendländischen Chri-stenheit aus. Ein Eilbolhe aus Madrid überbrachte ihmdas goldne Vließ. Die Wiener-Bürgerschaft bcfreyresein Haus auf ewig von allen Abgaben, nicht minderansehnlich beschenkten ihn Österreichs Stande.Derritterliche Priester Kollonits (zugleich Limenes undCarl Borromao,) erhielt von Rom den Cardinalshuc.

' Die mit dem schönsten Beyspiele voranleuchtendenGlieder des Sradtrathes belohnte die große goldneGnadenkette, der Rachstitel,'des Monarchen Bild-niß, der Adel. Der edle Bürgermeister von Liebenbergwar ein Opfer der Seuche geworden. Sein Amt har-te der städtische Kämmerer Focky vertreten und derStadtrichter Schuster ihm treulich zur Seite gestan-den. Der Stadtunterkammcrer Georg Alkschaffer, derSyndikus Hocke, die Rathsherrn Lcpser, Peikhart,Hirneis, Buchenegger, Rückenbaum, Moczi, Schrey-er, Popowich, Patzinger, Mezger, erhielten denNarhstitel nebst einer goldnen Kette mir des Kai-sers Bildnis?.

Der Sultan harrte zu Belgrad der ersehnten Klin-ge vom Falle Wiens. In Adrianopel, in Stam-bul selbst , geschahen ungeheure Vorbereitungen zu ei-1,fl » t r i u m p h i r e n den Einzüge. d'ange woll-te Niemand es «vagen , dem Großherrn die, bereits am*6, Sept. eingetroffene Kunde von der Schlacht des*2. zu hinterbringen Ein allgemeines Blutbad uu-

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