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Vierter Band.
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Markus Avianus.

diesem Einzug Alles und schiene» die ganze Prachtdes Ausgangs, dem Westen zuführen zu wollen.Im July dieses Jahrs ging das neuerbaute Burgthea-ter in Flammen auf und der Burg selbst drohte diegrößte Gefahr, die wieder nur, wie r66c) durch einender alten Thürme und zwar durch jenen, in der Na-he des heutigen Josephsplatzes gerettet wurdeAm i5. Aug. d. I. verblich der, beym Volke im Rufeines Wundermannes stehende Kapuziner, MarkusAvianus, der beym Entsatze Micns, den Pohlen-konig und die Fürsten gesegnet und dessen tiefe Men-schenkenntniß, scharfer Verstand und sanfre Tugend,den Herzog von Lothringen dergestalt eingenommenhatte, daß Bruder Markus ihn auf seinen meistenFeldzügen begleiten mußte. Die Damen plündertenalle Garten Wiens, um die Leiche auf lauter Rosenzu betten. Mit Mühe wehrte die kaiserliche Garde demungeheuern Zulauf in der Kapuziner-Sakristey. Leo-pold selbst hatte seinem alren Freund die Augen zuge-drückt und ward nur mit Mühe davon abgehalten, ihnin der kaiserlichen Gruft beysetzen zu lassen.

Immer naher rückte nun jener große Eroffnungs-fall, der es für lange Zeit erproben sollte, ob dasvielbesprochene und vielbestrittene e uropaischeGleichgewicht, eine eben so der Wirklichkeitangehörige, als glänzende Idee, ob es nur ein Ne-belbild gutmüthiger Leichtgläubigkeit sey, oder gar nurdem Ehrgeitz Einzelner zum Deckmantel, für die Min-dermächtigen zur Lockspeise dienen sollte: die Erle-

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