Band 
Vierter Band.
Seite
281
JPEG-Download
 

26»

Maria Theresia.

ihn so geliebt, daß mit ihm alle Feinde abgetrie-ben und von aller Welk verlassen, einer ganzen Ar-mee, einer Flo tte, einem Helden wie Berwickwiderstand, jete, Gnade ausschlug und als die stür-menden Sieger schon in allen Gaffen würgten, erstsich übergab, als überall die Flamme hervor-brach. Auch in diesem Jahrhundert erhielten die Für-sten Österreichs von allen ihren Völkern, Probender Liebe und Treue, aber solche Blut - und Feuer-taufe bestanden vor andern nur 1-714 Barcellonaund itt<>9Tyrol. Philipps unedle Deutung der Am-nestie beängstigte Carl» sehr tief. Er klagte oft überWeh im Herzen, ließ sich die llrne vors Bette tra-gen ,, in der es einst verwahrt werde» sollte und sagte,sie sssy viel zu klein." So fand es sich auch.Barcellona! war eines seiner letzten Worte.Am 14. Oct. 1740 legte er sich zu Bette. Nach Mit-ternacht vom »9. auf den 2«. verschied er in der Fa-vorice, 55 jahrig, der sechzehnte Kaiser, der siebenteKönig Hispaniens vom Hause Habsburg. Fünf Mo-nathe darauf gebar Theresia den Kronprinzen I 0-s e p h. Gerade vierzig Jahre nach der s p a n i s ch e n,pndigte die deutsche Linie. Der blutige Zwiespaltdauerte vom Erlöschen der einen, beynahe bis zu je-nem der andern. Nun begann der österreichischeErbfolgekrieg, mit dem spanischen und dessen Nach-wehen, fast ein halbes I a h rh u » d e rt erfüllend.

467 Jahre waren verflossen, seit R u d 0 l p h Grafzu Habsurg und Kyburg, die Krone Carls des Großenauf sein Haupt gesetzt. Wie er, der Erste des