Band 
Fünfter Band.
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u Der österreichische Erbfolgekrieg.

eröffnet zurück. Es wurde ihm angedeutet, binnensechs Stunden Wien zu verlassen. Eine starte Ab-theilung Lobkowitz - Cuiraffiere sollte ihm bis an dieGränze zum Schirm dienen.

Der gänzliche llngrund der Ansprüche Carl Al-brechts, der die pragmatische Sanction gleich allenübrigen Mächten beschworen hatte, war Niemandenverborgen. Nun trat auch Friedrich August von Sach-sen auf, den Carl VI. auf Pohlens Thron gehoben,weil er doch wenigstens die ältere Tochcer Josephs I.zur Gemahlinn habe! — Spanien wollre die tlom-bardey für Don Philipp, nachdem es Carl,, VI.die Garantie der pragmatischen Sanction (um denPreis beyder Sicilicn, für den ältern Don Carlos)verkauft. In Frankreich wollre der Cardinal Fleuryden Frieden. Aber eine kriegslustige Partey, die Bru-der Belle isle an der Spitze, schrie überall: „fetztsey die Zeit da, des Abgottes aller ächten Franzosen,Heinrichs IV. Plan auszuführen und den alten Ne-benbuhler, dieß verhaßte Haus Österreich in der letz-ten Wurzel auszurotten, Pavia, Saint Quinti»,Höchstädt, Ramillies und Turin zu rächen! Nach demletzten, unglücklichen Türkenkrieg habe der WienerHof nicht genug eilen können, zu entwaffnen! Kaumseyen 3o Jahre feit den Unruhen Rakoczys verflossen.Gewiß glimmten noch Funken des allen Factionsgei-sies in Ungarn. Die Enkelinn der Ferdinande werdeim deutschen Reich eben keine übermäßige Begeiste-rung erwecken. Bayerns Kurfürst Map Emanuel seydurch die französische Freundschaft unglücklich gewor-