Band 
Fünfter Band.
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, Verwaltung deS Innern. i?

wurden den Fürstinnen Auersperg und Eßterhazy , derErzherzoginn Marianne, den Gräfinnen, Pülffy,Wurmbrand, Alrhann, Kinsky, ProSkau, Kollonirsund der Freyinn von Haager zu Theil. Die Preis-richter und alle Lheilnehmer erhielten gleichfalls köst-liche Geschenke. Darauf fuhr die Königinn mir ihrenAmazonen aus der Reitschule durch die Dorotheer-gaffe/ über den Graben und Kohlmarkc in die Burgzurück/ speiste mit ihnen an offener Tafel und beschloßdie Festlichkeit durch einen glänzenden Ball. —Kriegsdienst und Kriegskunst gewannen unterihr wieder die Farbe des alten Rittergeistesfür die Damen. Sie erschien bey allen großenÜbungslagern. Eine schon im dritten Jahre ihrerHerrschaft geschlagene Münze pries sie als „MutterdeS Heeres." (Elster Lgstroruiu.) Als solchezeigten sie auch: die Erhöhung des Soldes / die Ver-befferung der Verpflegung und Bekleidung, die Re-glements über die ordentliche Completirung der Ar-mee, über das die Rechte des Soldaten und des Bür-gers genau ausscheidende Vorspanns - und Bequar-tirungswesen (17$, 170b, 1771,1777), die Stif-tung des großen I n v a l i d e n h a u s e s zuWien (17^0), dem bald jene zu Mecheln und zuAntwerpen folgten, die Gründung der späterhin nachNeustadt übersetzten Kadettenakademie unter derObhuth des Grafen Leopold D au n, die Verbesserungder Jngenieurakademie auf der Leimgrube,welch' herrliche Anstalten alle der II. Jahrgang gehö-rig bespricht. Den schon unter Carl» Kt. entworfenen,Geschichte Wiens. 5 . Vd. 1. Heft. 2