Band 
Fünfter Band.
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i 8 Verwahrung des Innern.

unter ihr vollendeten / großen Kasernen am Saszrg r i e s / am G e t r e i d m a r k t / in der Leopold-stadt/ fügte sie (, 751) jene im Gebäude der ehemah-ligen Landschafcsakademie in der Aisergasse bey.Im April 1753 wurde sie zuerst vom Infanteriere-giment Keuhl bezogen / wie jene am Salzgries vonKolowrar Infanterie / die am Getreidemarkl von Sa-voyen Dragoner, die in der Leopoldstadr von CarlDacchyanys Regiment leichter Pferde, einst den Pap-penheimern und Piccolomini'schen Scharen. Ob-gleich alle Feindesgefahr vorüber, obgleich die Wie-derkehr derselben nicht wahrscheinlich war, wurdegleichwohl Wiens Befestigung fortgesetzt und ver-mehrt, die Dominikaner - die spanische Bastey, dasScubenchor verbessert, das der Biderbastey vorliegen-de, sogenannte Judenschanzel, bis an die Donauverlängert und durch dasselbe, das nunmehr verschwun-dene Theresienthor erbaut.

Noch leben Viele unter Uns, deren Alter sichwie von goldner Abendsonne rothet und verjüngt inder Erinnerung , daß sie die hohe Herrinn, wenn auchnur in ihrem Aller und nachdem die Pocken ihre Schön-heit verwüstet, doch noch gesehen, ihre Scimine ge-hört , ihr hehres Walten in das offene Herz aufge-nommen haben, wie sie insonderheit eine Mutter derJugend, die Mutter Aller und beynahe jeder ein-zelnen Familie, wie außerordentlich, ja fast ver-schwenderisch, inmitten der härtesten Kriegsnoch, ih-re Wohlthätigkeit gewesen , die lieber manchen Unwür-digen mitzehren ließ, als das geringste Verdienst leer