Band 
Fünfter Band.
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Verwaltung des Innern.

einer würzburgischen Nonne solche Gräuel geschehen.Die Vampyre im Bannat, (Tode, die umhergin-gen, noch Lebende mit Macht ins Grab nach-zuziehen und so lange ruhelos blieben, bis man ihneneinen Pfahl durchsHerz stieß !!) hatten bald einen Auf-ruhr veranlaßt. Auch erneuerte Theresia schon inersten Regierungsjahren die Amortisationsge-setze gegen unmäßige Erwerbungen durch todte Hand.Jene W ie» s, dürften überhaupt die ältesten Undgegliedertsten in Deutschland seyn. Sie reichenbis auf Albrecht den Lahmen und seinen Sohn Ru.dolph, den Stifter der Hochschule und des Stephans-domes hinauf.

Bis zu Sinzendorfs Tode 1742 war die Leitungder aus w a r t i ge» Geschäfte mit dem June r n, viel-fach vermengt gewesen. Nach jenem Todesfall wurdensie getrennt und der von Constantinopel zurückkeh-rende Internuntius Graf U hle fe ld wurde Minister.Doch behielt der Referendar B a r t e n st e i n, den al-ten Einfluß, durch ihn das alte System des Bundesden Seemächten, wiewohl sie oft gezeigt, daßsie weit mehr darauf bedacht seyen, durch die Niederlandesich selbst, als in den Niederlanden Österreichzu schützen, obwohl sie im Breslauer und AachnerFrieden unzweydeutig darauf hingearbeitet hatten,die Mindermachtigen (Preußen, Sardinien,) aufÖsterreichs Kosten zu vergrößern. Graf WenzelAnton Ka un itz (geb. zu Wien im Kaunitz'schenHaus aus der Freyung, s.Febr. 1711), 17^7 Reichs-hofrath, 170g Gesandter zu RegenSburg, 1741 zu