Band 
Fünfter Band.
Seite
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Elementar ereign isse. 2ÜT

Bau- und Brennholz hinweg. Am 6. und 7. war dieKönigin» den ganzen Tag auf der rothen Thurm- undStubenrhorbastey, die Hülfsanstalten für die unterWasser ftehcudeu Vorstädte zu ermuntern. Der Groß-herzog Franz fuhr selbst, mit größter Lebensgefahr,auf einem kleinen Schiffe zwischen die Häuser der Roß-au, des Thury und der Leopoldstadt, den in die obernSrockwerke und auf die Dachböden geflüchtelen Ein-wohnern Lebensmittel auf Stangen zu reichen.—Am25. Ju»y 1747 zog ein furchtbares Ungewitter vonBerrholdsdorf herein. Alles mit Hagel bedeckend undzündele die Iesuirenkirche bey St. Anna, wobey einNoviz im Thurm erbärmlich verbrannte. Am j3. Julydarauf zündece ein starkes Ungewitter fünf Mahl beyMariahulf, St. lllrich und im Lerchenfeld; doch warder Platzregen genügende Löschanstatt. Am 5. Aug.1746 traf ein verheerender Strahl die schwarzenbergi-sche Reitschule und (doch ohne große Folgen) dieCarlskirche.

17.51 begann zu Wien das Lotto di Genova,mit dem strengen Verboth ausländischer Lotte-rien. Ottavio Cataldi hieß der Unternehmer. Die er-ste Ziehung geschah auf dem Augustinerplatz, diezweyte auf der Mehlgrube. — Einer wenig bedeuten-den Brunst im spanischen Spital, in der Währinger-gaffe, am 6. Dec. iy52, folgte am i5. Derb. ein,die ganze Stadt bedrohendes Unheil. Das Salnirer-laboratorium in der Augustinerbastey nächst dem heu-tigen Franzthor sing auf unbekannte Weise plötzlichFeuer, zündete die Salniterfässer nebst einer Menge