Band 
Fünfter Band.
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Den T h e r e s i e n - S t e p h a n s-

r i n g st e n aus ihnen, s e i n L e b e n g e w a g r.—2 m ersten Ausbruch ihres Schmerzes, wollte die Kai-serinn die Regierung niederlegen und als Abciffinn ster-ben, im adelichen Damenstifre, das sie zu Innsbruck,an der Statte des schmerzlichen Unfalls gegründet.Bis an ihren Tod legre sie die Trauer nie mehr ab.Am iÜ. Tage jedes Monarhs schloß sie sich einsam ein,besuchte sehr oft Franzens Sarg bey den Kapuzinernund nahm es als eine Vorbedeutung, als einen Liebesrufzur Wiedervereinigung, wie das letzte Mahl das Seildes Stuhles riß, auf dem sie in die Gruft hinuntergelassen wurde! — Den nunmehrigen Kaiser Jo-seph II. erklärte sie zuni Mirregenten undübertrug ihm die ausschließende Leitung des K r i e g s-wesens, damit zugleich das Großnieisrerthum desT h e r e si e n o r d e n s, in welchem er eine Mittel-elaste zwischen den Großkreuzen und Rittern, dieCommandeurs erschuf. — Ihrer Mutter Stiftungfür alrgedience Offiziere, den Elisabeth-Orden,1730 gegründet, erneuerte Theresia 1771 .—Dochnicht dem kriegerischen Verdienst allein; das ohnehinim Gedächrniste der Mir - und Nachwelt solch' großenNorsprung hac, auch dem Verdienste des Staats-mannes weihte Theresia einen Hausorden und desTages von Preßburz gedenkend, nannte sie ihn vomheiligen apostolischen Konig Stephan, gab ihm dieungarische Farbe und die Inschrift: „Fesseltdurch Lieb e," (stringit amore), so wie dem The-resienorden: „der Tapferkeit" (lortitinlini). —Als aber der Mann ihres Lebens und ihrer Liebe gestor-