Band 
Fünfter Band.
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34 S«u er und Wasser.

ken stürzte und vorzüglich viel Wein in den Kellernverdarb. Bis in die Halste des März wahrte eine hef-tige Kälte. Eben so ungewöhnlich heiß war der Som-mer. Doch übertrafen jene» Frost noch die ersten Mona-the des Jahres »772. Dagegen fuhren am 1. März un-ter einem heftigen Westwind, aus rabenschwarzenWolken von 7 Uhr bis Mitternacht unaufhörliche Bli-tze, ohne Donner. Drauf nahm die Wärme plötzlichab. Am 6. Aug. fuhr bey völlig heiterm Himmel einheftiger Schlag in den Stephansthurm und durch dieganze Kirche, doch ohne bedeutenden Schaden.Das Jahr 177$ bezeichneten zwey außerordentlicheErscheinungen, am 2r. Jänner ein übelriechender undso dichter Zirbel, daß die Kutschen blind in einanderfuhren und selbst Fußgeher und Lastträger wider ein-ander stießen und sich beschädigten und am 3 i. MayMittag eine völlige Nacht durch drohende Donner-wolken. Das Jahr darauf, war am i 5 . Jänner Mittagsein fühlbares Erdbeben, daß die Hängeleuchter schwank-ten und alle Ziminerglocken tonten, doch ohne wei-ter» Nachtheil, endlich war die Kälte vom halben Jännerbis halben Febr. unerhört. Am 27. Jänner fror dieErde am Tabor unter 4 3/4 Zoll Schnee auf 9 1/2Zoll, unter dem Stadtpflaster i 5 1/2 Zoll, auf demGlacis unter 6 Zoll Schnee auf 6 Zoll Tiefe. EineSchneekruste von 4 3/4 Zoll trug einen halben Cent-ner und wurde dabey nur um 1 ijb Zoll niederge-drückt., Die ungeheuersten Linden-Nuß-und Kasta-nienbäume am Tabor zersprangen.