Band 
Fünfter Band.
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56 D i e Influenza o. d. r u s s i ch e A a t h a t' r.

Die zur Braut des Erbgroßherzogs ron Toskana,Franz/ Seiner jctztregiercndcn k. k. apost. V?aj.e>klarte Prinzessinn Elisabeth/ deren Lielenswür-digkeit die Herzen der Diener unwiderstchlicb an s'chzog / bezog am ,6. Oct. ihre Dehnung eil stweilenbeyden Salesianerinnen am Rennweg/ (wohin nachdem Theater/ Joseph der II., der Erzherzog Max,die russischen Großfürsten, ihre ehemahlige und jetzigeObersthosmeisterinn, Freyinn von Borlc und GräfinnChanclos sie geleiteten,) am 17. Nov. aber die fürsie in der Hofburg bereit-eten Zimmer. Am Step'ans-tage legte sie in der Hoskapelle, seyerlich das kaiho-lische Glaubensbekentniß ab.

Dasselbe Jahr bezeichnete ein sehr ungesunderWitterungswechsel. Schon mit Ende März warenangenehme warme Tage. Am 29. April fiel starkerSchnee; noch am 3 o. war der Kahlenberg davon be-deckt und in der Nacht auf den 1 . May war sogarEis. Die Kalte wahrte bis in den Jnny und vonNorden bis nach Süden zog eine heftige Kronlheic,die >766 wiederkehrte, und die Influenza oder derrussische K arh arr hies;, 3 —7 Tage dauerteund wiewohl nicht gefährlich, doch so allgemein nar,daß ste bey 3 o,ooo Menschen befiel, daß öfters d-eMilitarpvsten abgelöst werden mußten und durch an-derthalb Woche» die Bühne geschlossen blieb.

Im Fcbr. 176$ kam, nachdem Wien schon un-ter den Ferdinanden mehrere Gesandten der Tatar-chane und späterhin der Barbaresken erblickt, aucheiner von Maroeco. Ihm zur Ehre heißen weh-