Band 
Fünfter Band.
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Der josephi nische Magistrat. 6r

Sobiesky und durch Kaiser Josephs Urgroßvater, denHerzog Carl von Lothringen, zum 100» und letz-ten Mahle gefeyert, durch einen großen Umgangvon den Augustinern nach St. Stephan, prächtigeParade des Bürgermilitärs, mit den alten, bey je-ner Belagerung gebrauchten Fahnen, durch das Ge-läute aller Glocken und den Donner der Kanonen vonden Wallen.

Im nähmlichen Jahre wurde an allen hohemUnterrichtsanstalten die deutsche Sprache, ausschlie-ßende Sprache des Vortrags. Auch erfolgte das, vielAufsehen erregende Verboth des W e t t e r l ä u t e n s,welches letztere in Wien, auf den Thürmen von St.Stephan, bey den Michaelern, bey St. Anna, beyden Schwarzspanniern, wenigstens für die Läutendenvon traurigen Folgen gewesen war.

Die Trankst euer, die in Theresiens letztenTagen so viel Unzufriedenheit veranlaßt, horte miti. Nov. aus, mir Ausnahme jener auf das Bier.Auch kehrten die, vor Einführung der Tranksteuerbestandenen Abgaben wieder, doch mit Ausnahme derganzen Schuldensteuer und des Stadtsperr-Gefälls.

Schon 1781 war eine neue Gerichtsordnung , be-arbeitet von den Hosräthen Froideveaup und v. Keeß,erschienen, ryää erfolgte eine gänzliche Um stal-tn ng der bisherigen Gerichtsstände undder jahrhundertalten Verfassung des wieneri-schen Stadtmagistrates.

Die Gerichtsbarkeit des Hofmarschallamtes undObersthofgerichts, des Landmarschalls, der Universtlät