Band 
Fünfter Band.
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umst altung llnga vni, 7 3

tär blieb. Unstreitig ging um viel weniger Geld hin-aus, aber es strömte auch weniger herein. —EineFabrik nach der andern erhob sich, tausend und tau-send fleißige Hände mehrten die Bevölkerung, großeBetriebskapitalien kamen ins Land.

Das Jahr 1785 sah eine andere wichtige Maß-regel des Kaisers erfüllt: die Identität des weltlichenGebieths und der geistlichen Sprengel, die Elimini-rung aller Kirchenhüupter, die einem fremden Staateangehörten. Der Sprengel des ErzbisthumsWien, ivard mächtig erweitert und es blieb unterder Enns keine alte Eathedrale mehr, nur zwey Hof-bisthümer, beyde durch Friedrich IV. gegründet, jenesvon Wien und das (1784)nach St. Polten über-tragene von Neustadt. — Das neue E hepa-tentwar allenthalben in Wirksamkeit. — Die Barm-herzigen und die Elisabethinerinnen erhielten die all-gemeine Sammlung, dagegen ivurde das, in die TageOttokars hinaufreichende Spital zum Klag bäumauf der Wieden aufgehoben (Oet. 1785). — DieSchrämte am hohen Markt wurde vergrößert, dasMünzwardeingebäude und sein großer Garten inGum-pendorf verbaut und das Waisenhaus am Rennwegin das spanische Spital in der Währingergasse über-tragen. — Weit wichtiger und eingreifender war dieAusführung der bereits im April 1784 vorbereitungs-weise angesetzten Ausmeffnng und S te u erreg u-jltrung.

Die gänzliche llmstaltung der Verfassung U n-garnS war schon zwey Jahre vorausgegangen. Im