78 E i n d r uck und Folgen
trugen die unausbleibliche» Hindernisse langer Reli-gions- und Bürgerkriege. Darum herrschten F r a n k-reichs Sprache, Sitte und Geschmack, hiermit auchdie Grundsätze seiner Lireratoren, jener feindliche Ge-gensatz zwischen vermeintlicher Philosophie undzwischen aller (nicht nur geoffenbarten, sondern auchjeder natürlichen) Religion, jene allgemein be-klatschte Apotheose der sinnlichsten Selbstsucht als deseinzig wahren Princips und Sieges über das Vorur-theil, dilrch Helve ti ils und D id c r0 t; die ge-fährliche Einseitigkeit Voltaire's, der durch Hohnwiderlegte, durch Witz überzeugte, den Freunden desA Iren sich durch eine Mictelstraße gehaltener F 0 r m,den Freunden der 'Jt euer u 11 g, durch die verwegen-sten Angriffe des Höchsten und Erhöhung des Niedrig,sten und mit derselben Zunge, Tugend und Lasterempfahl und Rousseau, dessen Beredsamkeit denheiligen Ernst der Alten in die Sprache der Doppel-züngigkeit übertragen zu haben schien, der die Edle-ren gewann, die Voltaire übrig ließ und Herz undEinbildungskraft mir sich fortriß, die Encyclopa-disten, die für Alles ein schnelles Hausmittel wuß-ten, dadurch die ernsten Muhen des Lebens und >edeSgründliche Studium als vergeudete Kraft undschwerfälligen Pedantism verrußend, die Physio-k r a t e n, die Alles auf Grund und Boden leg-ten , wie alle Arbeit, so auch alles Eigenthumzertheilen und die dem Acker gehörigen persönlichenoder N a tur a l-Dienste, durchaus in Geld ver-wandelt wissen wollten, ihn dadurch zuletzt so kostbar