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Eindruck und Folge»
Wort und selbst S ch l ö tz e r, voll cynischer Derbheitgegen einen tyranischen Reichsrirter, kleinstädtischenBürgermeister oder Fürsten, war und blieb trotz sei-ner Unabhängigkeit, ein Lam m gegen die Mächtigen!— Halte es auch die neue Schule mit der Zuge ndin spielender Erziehung, sökratischer Methode undroufseauischer Selbstentmicklung ziemlich weit gebrachtund den Ernst, den Gehorsam und die Anstrengungsammt und sonders als barbarisches Zeug weggewor-fen , so wollte es ihr doch mit dem HausgebackenenVerstand und biedern Sinn des Volkes, (die lo-ckern und losen Gemüther ausgenomlnen,) so schnellnicht gelingen. — Alle Wärme, aller Schwung indieser nüchternen, unproductiven Zeit, drängte sich umdie Bühne und um die Musik.
Leider zählte jene um diese Zeit blutwenig origi-nelle Talente. Von den unsterblichen Alten bis aufdas Jahrhundert Ludwigs XlV. galt es und mit Rechtfür den Zenirh einer Nation, wenn die Kunst, ihreigentlicher Wärmemesser, im heimischen Bodenwurzle und ihre Gegenstände nicht aus einem todtenAlterthum wähle, sondern aus seiner eignen,durch die schönsten Thaten und Erfolge geschmücktenVorzeit oder Gegenwart. — Darin liegtder große Zauber des spanischen Theaters, darumwird A l t e n g l a n d mit Recht von aller Welk benei-det, weil es Shakespeares göttergleicheu Geniushervorgebracht hat, der mit demselben Fug der reichste,tiefste und größte aller Dichter genannt werden mag,wie Cäsar der größte aller Sterblichen. — Im v a,