g 4 Josephs Ausgang.
xemburgs. Er vernahm den Jubel der Ungarn, dieihre heilige Reichskrone aus der Burg der Wie-ner Schatzkammer wieder heimführten. Den letztenStoß gab ihm der Tod der ihm so theuern Erzher-zoginn Elisabeth, Gemahlinn des ErzherzogsFranz, die so eben eine Tochter geboren hatte (18.Febr. »790). Rasch traf er selbst alle Anstalten zuihrer Beerdigung, „damit" (setzte er hinzu) „für mei-ne eigne Leiche Platz werde!" —> Er hatte seinenBruder und Nachfolger Leopold aus Florenz an seinSterbebette berufen. Da aber die Hoffnung schwand,seine Ankunft zu erleben, stellte er die Ministercon-ferenz wieder her und übertrug die Unterschrift sei-nem Neffen Franz. Er nahm Abschied von Kaunitz,von Lascy und Rosenberg, von der Armee dirrch denKriegspräsidenten F. M. Grafen Hadick, der amSchmerz dieser Stunde starb, und von dem Zirkel derWiener Damen, den er gewöhnlich mit Lascy undRosenberg besucht, durch einen Brief voll Innigkeitund Große an die Fürstinn Witwe Lichtenstein, Mut-ter unsers Fürsten Johann, „des ersten Soldaten vonAspern." — Am i 3 . verlangte er das Abendmahl undging dem Burgpfarrer, als er in feyerlichem Zugekam, ihm selbes zu reichen, so schwach er war, inUniform an die Thür entgegen. Am i 5 . früh empfinger die letzte Ohlung. —. Bis nach zehn Uhr Nachrsam iq. Febr. dicrirre er seinem Kabinetssecrecar. Dannschlummerte er ein unterbrochen, unruhig, mir hal-bem Bewußtseyn, von den Niederlanden, von Ungarnund Tyrol, von den Türken und Preußen phantafi«