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D i e Kriegsbeytrage
römischen Kaisers, der durch Erweiterung und Ver-schönerung dieses Platzes, die Zierde seinerHauprstadr, die Bequemlichkeit seinerBürger, Ehrenbogen vorzog, gewidmet von denBürgermeistern, Rathen und der B ü r-g e r s ch a f t g e ni e i n e r Stadt Wien, imJahre 1792."
Das folgende Jahr war ereignißreich genug,durch die Hinrichtung Ludwigs XVI. und der Köni-ginn Marie Antonie, durch die Schreckensregierungund den Wohlfahrtsausschuß, durch die Siege derVeudeer, die Wiedereroberung der Niederlande durchKoburg, der Hauptfestung Mainz durch die Preußenund Wurmsers Eindringen ins Elsaß, bis vor die Wal-le Srraßburgs bezeichnet. —
Ein ruhmwürdiger Eifer zu sreywilligen Kriegs-keytragen , ein schöner Zorn über die Unfälle eineswahrhaft heiligen Krieges, ein aneifernder Jubel überdie Siege der gerechten Waffen durchglühte alle Clas-sen WienS bis aufdie Schuljugend, bis auf die Dienst-kothen und mehrere Millionen gab die Stadt bloß aufdiesem Wege. Unter den reichlichen Beytragen derInnungen und Zünfte waren auch ihre sämmtlichensilbernen Willkommsbecher. Der Monarch hatte, nebstunzähligen andern Opfern aus seinem Privarvermo-geu auch den großen goldnen Tafelserviee in die Mün-ze geschickt; kein Wunder, daß jener vaterländischeGeist von den Pallästen und Schlössern bis in dieScrohhütten schritt. Der Kaiser, die fromme Gabedes Bürgerstnnes zu ehren, beschick am 7. April,