Band 
Fünfter Band.
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Innere Verwaltung ».Gesetzgebung. r 35

nern so gastlich geöffnet hat und unter eben dieserVerbindlichkeit dem Hause Schwarzenberg überließ.

Von 1788 bis 1801 hatte Österreich 3 Feldzü-ge wider die Türken, 8 wider die Franzosen und ei-ne mächtige und kostspielige Rüstung wider Preußenbestanden und der Kaiser sich immer in dem großenBedrängniß befunden, von der einen Seite zur Er-haltung des Staates, seiner Untheilbarkeit, seinesRanges in Europas Areopag, die ungeheuersten An-strengungen zu machen; anderer Scits konnten dieAuflagen unmöglich nach demselben Stufengangerhöht werden. Ohnehin stand die Welt in Flammenund ließen die Freyheits - und Gleichheitsapostel nichtsunversucht. Herrschende und Beherrschte zu entzwey-e». Darüberhin setzten Provinzialrechte und Un-terschiede , Österreich in der Entwicklung seiner uner-schöpflichen Stärke, eine, dem Ausland oft kaum be-greifliche Hemmung entgegen. Der Monarch selbstbrachte in den ersten drey Feldzügen Opfer aus seinemPrivatvermögen, die in der Geschichte ohne Beyspielsind. Tennoch, wie hätten sie hingereicht das Danai-denfaß dieser beyspiellosen Fehde zu füllen %! DemScaace blieb daher die einzige Zuflucht, zur Ver-mehrung des Papiergeldes, das unter der großen The-resia ,2 Millionen nicht überstieg, daher eines uner-hörten Zutrauens genoß und noch inmitten des fran-zösischen Revolutionskrieges gegen Gold Aufgabe er-hielt, wo doch in den fernen Niederlanden, wiein ganz Deutschland, wie in Italien, fast nur dieHerrlichen österreichischen Miznzsorten zu sehen waren.