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Der Krieg von » 8 o 5 .
schon entschieden war, eine Kugel das vorzüglichsteWerkzeug desselben, den kaum aus seiner ländlichenAbgeschiedenheit wieder zum -Heere berufenen Gene-ralguartiermeister F. M. L. Schmidt.
Auf die 1797 und 1800 beschlossene Vertheidi-gung Wiens harte man dieß Mahl Verzicht gethan.Der Monarch war sowohl vor Bonapartes Rhein-Übergang bey seinem deutschen Heere in Münchenund Mindelheim, als nach den Unfällen von Ulm beydem russisch österreichischen Heer am Jnn gewesen.Er schloß am 7. Nov. den ungarischen Reichstag zuPreßburg und ging dann über Brunn, seinem erha-benen Bundesfreund, dem Kaiser Alexander nachOllmütz entgegen. Am 25 . Oct. war eine Kundma-chung an das Wiener Publicum ergangen, wegenErrichtung von Jägerbataillons. Am 26. kam Gene-ral Mack als Überbringer friedlich seyn sollender Ge-sinnungen Napoleons an, wurde aber in Hürteldorfangehalten und einstweilen als Staatsgefangener nachBrunn gewiesen. Am 28. Ocr. erschien eine Kund-machung des Monarchen über die bisherigen Unfälleund über seinen Entschluß standhaften Ausharrens.Der Landmarschall Graf Saurau, als Hofcom-missär nach Steyermark bestimmt, verwaltete diegleiche Eigenschaft durch mehrere Tage in Wien biszur Ankunft seines Nachfolgers, des montanistischenHofkammerpräsidenten Rudolph Grasen von W r b n a.
Die Jünglinge vom Adel und von der Bürger-schaft wurden aufgefordert, sich zur Erhaltung der öf-fentlichen Ordnung und Sicherheit auf die Dauer dergegenwärtigen Umstände in die Bürgermiliz einschrei-