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DaS E rzbild am Josephsplatz.
Jahre i6oo, das Pferd aber i 8 o 3 in seltner Vol-lendung gegossen. Dieses ächt kaiserlichen MonumentsBeschreibung gehört in die „De n kw ü vd ig ke i-t e n." — An dem oberwähnten Tage waren die bey-den breiten Seiten des Josephsplatzes in Form einesAmphitheaters zugerichtet. Auf den mit grünem Tuchebehangenen Gerüsten, waren über 6,000 Zuschauer.Die allerhöchste Familie, die obersten Hofämter, dieMinister, das diplomatische Corps, ein zahlreicherAdel, die hohe Geistlichkeit rc. wohnten der Ceremo-nie bey. Noch war das Bild durch eine Art von Zeltbedeckt. Vor- und rückwärts desselben stand die Tra-bantengarde, zur Rechten die deutsche, zur Linkendie ungarische Garde zu Pferd. Ein Grenadierbatail-lon bildece ein zweytes Viereck. Auf dem Michaeler-platze stand das Bürgermilrtär, auf dem Lobkowitz-platz ein Bataillon Infanterie. — Zauner überreich-te dem Monarchen ein Prachtexemplar des Monu-ments und gab nach dem allerhöchsten Befehl dasZeichen. Durch einen freundlichen Zufall trat im glei-chen Augenblick die Sonne aus den Wolken, das Zeltssel nieder, ein langes begeistertes Vivat, Musis-chere, Kanonendonner und Jnfanteriesalven und dasGeläute aller Glocken in der Scadt und in den Vor-städten verherrlichte jenen, von den rührendsten Er-innerungen bezeichneten Augenblick.
In derselben Woche erhielt Wie», das bishernur an zwey Tagen der Woche einen Landkorner-markt gehabt, auch einen Wasserkornermarkt. Ein ge-räumiges , zweckmäßiges Magazin wurde erbaut und