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Fünfter Band.
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Reserven und Landwehre.

ner Bruder bilden geholfen, mir tiefer Rührung dieBanner des heiligen Kampfes weihte, die erhabeneBrautmutter das Band, das sie jedem Bataillon ver-ehrte, um die Fahnen schlang und mir beyden Erz-herzogen die Nagel darein schlug.

Darauf rückten die Bataillons auf das Glacisund schwuren vor dem Erzherzog Maximilian den Eid.Der Generalissimus sprach ehrende Worte a» die edel»F r e y >v i l l i g e n Wiens *).

Am folgenden Tage war der Ausmarsch. — Wie1797 das A usg e b o t h, so stellte sich nun die WienerLand mehre mit fliegenden Fahnen und klingendemSpiel zwischen dem Burg- und Schottenthor auf, ander Bühne der Heldenthaten von i 683 . —Über 60,000Menschen bedeckten weit und breit das Glacis. Umio Uhr erschien der Kaiser, von seinen Brüdern und

*) 2» konnte mit das Vergnügen nicht versagen, an diesemfestlichen Tage in Eurer Mitte zu sey».

Die hohe Begeisterung, mit der Ihr Euch heut dem Dien-ste unsers geliebte» Monarchen, und dem Schutze unserstheuer» Vaterlandes geweihct habt, ist ein hcrzerhedenderZug in der Geschichte Österreichs! — er knüpft unauflös-lich das Band der Liebe und des Zutrauens zwischen demMonarchen und Euch.

Wenn dem Datcrlandc Gefahr drohet, so zähle Ich aufEuer» Arm. Keiner von Euch will fremden Hohn Uiidfremde Fesseln tragen. Dieser erste patriotische Entschlußerzeugt Helden, lind verbürgt den Sieg.

Wo u»S die Ehre und das Vaterland Hinrufen, dafinde ich Euch wieder; — da findet jeder von Euch auchMich.

Erzherzog Carl,Generalissimus.