Band 
Fünfter Band.
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Reserven und Land iv ehre.

Vettern, von der Generalität und der ungarischenGarde begleitet, und ritt unter allgemeinem Zurufdurch alle Glieder. Bald folgte die Kaiserinn und fuhrmit ihrer Frau Mutter, mit beyden Söhnen und vierTöchtern des Monarchen, die ganze lange Linie hin-unter, mit eben so viel Anmuth als innerer Bewe-gung, die wackern Wiener begrüßend: eine rührendeAndeutung, der große Streit gelte, wie Jedem Ein-zelnen , so auch dem gesammcen kaiserlichen Varer-Hause! Die 3 ersten Bataillons zogen begleitetvom Erzherzog Ludwig, über die Donau nach Korneu-burg, die 3 letzter», begleitet vom Erzherzog Mari-milian, nach Klosterneuburg.

Der Bürgermeister forderte unterm 6. März dieBürgerschaft zu freywilligen Beyträgen für die zurück-bleibenden Familien der Landwehrinänner auf, die brn-nen vier Tagen fc>o,ooo fl. betrugen. Von jedemBataillon wurden einige der schwächlichsten gewählt,zu Werbung und Depots in Wien zurückzubleiben. Sogroß war der Eifer und so gespannt das Ehrgefühl,daß einer, den dieß Loos traf, Georg Käsmann, einSchuhmacher sich aus Schmerz über die vermeinte Zu-rücksetzung erschoß. Am 22 . März rückte die Land-wehre des Viertels Unter - Wiener - Wald unter demG. M. Grafen Paar in Wien ein. Der ErzherzogMarimilian hielt auf dem Glacis die Heerschau.Die Beyträge stoßen reichlich fort. Ein einziger Unge-nannter übergab dem Erzherzoge Marimilian 3o,ooo st.Aus Wiens Bürgern waren Georg und Carl E t z e l tdie allerersten, die in die Landwehr traten. Am 23.