Band 
Fünfter Band.
Seite
68
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68 Napoleons z w e ytc 'ie r m u h l u „ j).

„Kaiserinn Josephine auslose." Am folgenden Tageerklärte sich der Senat für diese Scheidung, die dannauch Anfangs Jänner 1810 vor dem geistlichen Offi-zialate zu Paris vor sich ging. — Am 7. Febr. wur-de ju Paris das Eheverlöbnisi zwischen dem KaiserNapoleon und der Erzherzoginn Marie Luise, ältestenTochter unsers Monarchen unterzeichnet, durch denMinister Champagny und den Bothschafter FürstenCarl Schwarzenberg. — Am 21. Febr. zeigte Na-poleon durch den Großkanzler Cambaceres, dem S>e-nar an, das; Berthier zur seyerlichen Anwerbung umdie Erzherzoginn nach Wien abgegangen sey: — „Na-poleon habe aus eine ausgezeichnete Weise zur Wohl-„fahrt des gegenwärtigen Geschlechtes beytragen wol-„len. Bisher hatten die ewige» Feinde des festen Lan-des aus neuerliche Entzweyung und Zcrriittung des-„selben ihre Hoffnungen gesetzt. Von jetzt an würden„sie wenigstens aufhören müffen, ihn; Plane anzu-„schuldigen, die den Banden und Pflichten der neu-„geknüpfren Verwandtschaft mit dem österreichischen„Kaiserdause widerstrebten."

Am 25 . Febr. ging der Fürst Paul Eßterhazy zurBewillkommung des Großbochschafters an die Gränze.Am 4. März traf Berthier in Wien ein und stieg inder Reichskanzley ab. —■ Am 5 . März hielt er ausdem schivarzenbergischen Pallast auf dem Rennweg,seinen seyerlichen Einzug zur ersten Audienz. Dessel-ben Abends erschien er im Gefolge Sr. Majestät desKaisers und der Erzherzoge im Apollosaal. — Am 6.war Familienrasel, bey der auch Berthier, der Both-