Band 
Fünfter Band.
Seite
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Napoleons E „ tthr. W i e d e r k. d. B o u r h. 7g

nes C iv i l eh r e n k r e u z in Gold und in Silber,wovon die Fürsten Metternich und Schwarzenbergdie einzigen Großkreuze waren und für jeden Krie-ger, ohne allen Unterschied des Ranges, der diebeyden Feldzüge von i 8 i 3 und 1614 mitgefochten,das Ehrenzeichen eines belorberten Kreuzes aus demMetall eroberten Kanonen; — doch (so beyspielloswar die Mäßigung) kehrten die Trophäen der frühernUnglücksjahre und die aus Wien geraubten Kunst-schätze , erst in Folge der zweyten Besetzung vonParis (i 8 i 5 ) wieder in ihre Heimath zurück, nach-dem ein beyspielloser Abfall, den von der Insel Elbawieder gelandeten und darauf von allen Mächten ge-ächteten Napoleon zum zweyten Mahl auf den Thronsetzte.

Es war der Oberstlieutenant und Generaladju-tant Landgraf Fürsten berg, welcher Dienstagsam .12 April 1814 Nachmittags, mit 106 blasendenPostillions und von, gesummten Bürgermilitär be-gleitet, mit der Nachricht der Eroberung von Pa-ris, in Wien feyerlich einritt, so wie Sonntags am24. Oct. i 6 i 3 der F. M. L. Graf von Neippergmit der Kunde der Leipziger Schlacht.

Am » 5 . Juny 1814 wurde der Pariser Friedenöffentlich kundgemacht und am 16. hielt Franz I. sei-nen feyerlichen Einzug in die alte Kaiserstadt, miteinem Glänze, der in ihren Jahrbüchern nicht seinesGleichen hat.

Am 1. Juny 1614 hatte der Monarch Paris ver-laffen und war am » 5 . auf seinem Schlöffe Weinzierl