Band 
Fünfter Band.
Seite
CCXXVI
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CCXXVl u r kund e I, b u ch.

Don der iveintzürl Ion wegen.

Item dem weintzürl sol der Herr dem mann paut als-uil geben als man seiner Arbaitt einem denselben tag gibtes sey fraw oder mann vnd nicht mer vnd soll auch den-selben Tag beyden arbaitten in den weingartten sein. Tuter das nicht so ist man Im desselben tags kheinS tag-lons pflichtig zu geben.

Don dem Schalten vnd vberstik.

Item Es sol nyemandt in sein selbs noch in andernWeingarten schaiten noch khainen vberstik ober ain Dawmellen lang aus dem Weingarten tragen Denn der wein-zürl sol vber stikh hinder ainer Dawm ellen lang in tra-gen lassen zu der zeit so man reben klaubt vnd sunst nym-mer in dem jar vnd wer das vberuert vnd darüber vber-stikch vber ain Dawmellen lang in die pundreben uerpir-get auf welchem aigen man den begreiffet es sey frawoder mann so soll man Ihn dem Richter oder dem amt-mann antwurtten, vnd den durch die zend Prenen als ai-ncn diep oder lös sich mit fünf pfund Pfenningen an al-le gnad.

Don dem Hüter wegen.

Item es sol yeglichern Hüter wan man Hütter sehtynner drey tagen die huetsewlen aufrichtien vnd mit seinselbst leib tegleichen darin hüetten bey Tag vnd bei nachtvnd an der Wanhass sitzen vnd wo zu hüetten Notdurftist vnd sollen khainem weinzürl khainem Burgerknecht nochand'yemanden weinper lassen Er bring dann des Herrenzaichen deß der Weingarten ist, Vnd soll kain weib beyIm in der Hütte haben Vnd soll darumb sweren vnd seingehorsamb tun hie dem Rathe Vnd als offt der hütterder stukh ains oder menigers vberuert alsofft sol er denvberreuttern die dazu gesatzt werden veiualle» sein zwelfphenig an alle Gnad.