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Fünfter Band.
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u rk u » d e n buch.

von Gefüllwerkh auffs maist Mardern, kyrsen undFuetergebrauchen, doch sollen sy Inen über drey Seiden Eccröckh nit anmachen lassen, noch tragen und ob Sy die-selben verprämen wällen, miigen deren von Adl Hausfraw-en sollichö zum höchsten van Perl oder silbern und derRitter Weiber mit gülden Tuch allain oben herumb undnit über ain halb Virtl ainer Ellen brait thuen, aberSamet oder Seyden mügen Sy oben unnd unden doch umbain Claid nit über drey Ellen und dann das GefyllwerckhJrem Geuallen nach verprämen. Ob auch etlich wären,so mer Elaider dann jetzo gemeldt hatt», und dieselbenfür Ire Kinder und Töchtern behalten wollte», soll Inenunbnoninicn sei».

Auch mügen Sy Parret und gülden Haubn tragen,doch das die mit allem Geprämdt und Geschmuckh nit übersünff und zwaintzig Reinisch Gulden wert sein.

Es mag auch ains Edlmanns oder Ritters Fraw anKetten dergleichen a» Häffkeln Halsbannl und anndernClainalten ausserhalb der Ring auf zway hundert ReinischGulden Wert und »it darüber an Jr kragen.

Mer an Gulden Porten und Gürtel nit über sechs unddreissig Reinisch Gulden Wert.

Wir orden uund setzen auch, daß die Edlen Töchternvor und ehe sy vermähelt werden nit über ain oder zwenseyden Röckh zum höchste» mit Samat verprämbt deßglei-chen an Ketten, häfftln halspanndt und andern Clainat»ten auf bundert Reinisch Gulden werdt und nit darüberantragen sollen.

Dir Grauen und H e r e n.

Grauen und heren sambtJren Eegemaheln solle» khaingantz gülden noch silbern Skuckh tragen, sondern sich zuUnterschid des Fürstenstands derselben enthalten, Sy mü-gen aber Samat, Carmasin unnd all ander Seyden gebrau-chen und die Mann Irn Elaider mit silbern Tuech oder Sa-Geschichte Misus Rachkragö-Heft. es