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Friedens-Instrument zwüschent denen lobl. Eidgnössischen Ständen Zürich und Bern einer- und Lucern, Uri, Schweitz, Underwalden Ob- und Nidt dem Kernwald, und Zug samt dem ausseren Ambt anderseits, zu Arauw aufgericht, und geschlossen, den 18. Julij, 9. und 11. Augustj, des 1712 Jahrs
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ä. 17(*daß zu verhuͤtung beſorglicher Ohnordnung fuͤr daskoͤnftige die Kirch zu veruchtung des Gottes dienſts anSonntagen von denen die ſelbige zuerſt gebrauchen/denen ſo der anderen Religion ſind/ vom Fruͤhlingbis in den Herbſt um 8. Uhren/ und vom Herbſt bisin den Fruͤhling ſpaͤhtiſts um 9. Uhren uͤberlaſſen/ eswaͤre dann Sach/ daß ſie ſich unter einanderen mitbeydſeithigem Belieben an eint-oder anderm Orthemer andern Stund verglichen haͤtten/ und darbeyverbleiben wolten: jedem Theil auch zu verꝛichtungdes Ordinari und Extraorduari Gottesdienſtsdurch die Wochen derſelben Gebrauch ohngehin-dert geſtattet werden; Zu ſolchem End/ wo mankei-ne eigne Kirchenſchluͤſſel und Meßmer hat/ und dererbegehrt wurden/ ſolche dem begehrenden Theil zudie-nen ſollen/ jedoch alſo/ daß alsdann die Lhor und Al-taͤr auß genieinem Kirchengut/ mit ſo wemger Ein-nahm der Weite/ als moͤglich beſchloſſen/ auch denenEvangeliſchen an ſolchen Orthen/ wo ſie nut keineneignen Tauffſtemen verſehen/ ſelbige zu eigenem Ge-brauch in die Kirch hmei zuſetzen ohne einiche Hin-dernuß geſtattet werden; Zugleich auch jeder Re-ligion ein beſonderer proportiomerter Kirchhof ihreTodtne nach ihrer Religions Mamer und uͤbungzubegraben ver williget ſeyn ſolle. 3n