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bergeben und uͤberlaſſen werden: Da hingegen de-nen Latholiſchen auch an denen Orthen/ wo der La-tholiſche Gottesdienſt allein geuͤbet wird/ gleichmaͤ⸗-ſig die Verwaltung ihrer Kirchenguteren auch al-lein übergeben und uͤberlaſſen ſeyn ſolle: Die Kir-chenguͤter aber an denen Orthen da ſelbige annochohnvertheilt und allwo beyde Religionen in uͤbungſind/ ſolle die Natur ſolcher Kirchenguͤteren erfor-ſchet/ und die Spend- oder Almoſens- Guter nachNarchzahl der Leuthen jeder Religion getheilt/ de-menach auß den ubrigen Kirchenguͤteren das/ waszu dem Gelaͤut und Kirchen Gebaͤuen vonnothen be-ſtunt/ in zwey gleiche Theil getheilt/ darvon jeder Re-ligion Einer zur Verwaltung zugeſtellt/ und die un-ter dieſem Titul ſich ergebende umkoͤſten zu gleichenTheilen Beygetragen/ das Capital wol moͤgen ver-mehret aber nicht vernunderet werden/ von dem uͤbri-gen aber ſolle jedem Theil das/ was Er zu verꝛichtungſeines Gottes dienſts bis dahin genoſſen/ fuͤrbas gefol-get und zu deſſen Verwaltung uͤbergeben werdenund die Gemeinds-Genoſſen von der eint oder an-deren Religion zu der anderen Gottes dienſts under-haltung fuͤr das koͤnfnge nichts mehr Beyzuſteurenſchuldig ſeyn.
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