Chiavenna-Comersee oder ab Splügen über den St. Bern-hardinpass nach dem Misoxerthal, Bellimzona, Luganer-und Langensee.
2. Privattuhrwerke aller Art. vom hochfeinenHeisewagen bis zum einfachen Einspänner, sind beiden hiesigen Fuhrhaltern: Bavier. Enderlin, Konrad&Cola, Kuoni, Mallepell u. a.… jederzeit zu haben undwerden in jedem Gasthofe besorgt. Ebenso Fremden-und patentierte Bergftilwer.
3. Eisenbahn-Verbindungen. a) Von Chur nachSargans , dem Knotenpunkt der Linien Buchs(Arlberg).Rorschach , St. Gallen einer- und Glarus , Wädensweil,Rapperswil , Zürich anderseits. b) Von Chur (perSchmalspurbahn) nach Landquart-Prätigau-Davos einer-und nach Reichenau- Bonaduz- Rothenbrunnen- Thusisanderseits.
8. Umgebung der Stadt.
Unstreitig den Hauptvorzug von Chur bilden seinereizvolle Lage und seine grossartige Umgebung. WenigeAlpenstädte dürften in cnem Bilde eine so reiche Fülleklimatisecher und landschaftlicher Kontraste. eine solcheStufenleiter tiefländischer, montaner und alpiner Naturdarbieten. Während im Thalgrunde, von südlichenLüften gezeitigt, ein feuriger Wein wächst und Kastantenund Feigen zu reifen vermôgen. breiten sich weiter-hinauf herrliche. weitgedehnte Nadel- und Laubholz-waldungen aus, und von oben schauen düstere Felsen-kuppen und acts rlitnermit Firnen herein. Reich anZahl und Abwechslung sind die schänen Aussichts-punkte und Spaziergänge, die bald über ebene Flurenan klaren Wassern vorbei, bald über sonnige Halden,bald in lauschige Wälder oder in wildromantischeSchluchten führen. An vielen Orten sind durch dieSorgfalt des Stadtvereins Wegweiser und Ruhebänkeangelegt. Eine besondere Eigentümlichkeit Churs istes, dass die geschlossene Waldung an mehreren Stellenbis fast unmittelbar an die Stadt herabreicht.