dns wa, Von dem Vitriol.% Juss,
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Erfundene Experimente
mit ſechs Theilen Oleum Vitrioli begoſſen, und grada-tm ausseſtalliret, und zuletzt ſtark Feuer gegeben,(ineinem Topf- Ofen.) fo fließt in dem Retortchen eingoiogelbes, durchſichtiges, leichefiüßiges Glas, das firund ohne Rauch fließt.
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dr mede mr, SBitriel,(ſoll ungariſcher gewachſener ſeyn,) an der
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Sonne, in den heißen Hundstagen, auf die Weiſe cue
ciniren, und als ein weißes Pulver zerfallen loſſen,giebt das ſympathetiſche Pulver, welches aber anjetzo anUnachtſamkeꝛt verfallen iſt.
Wirriolis nativa hangariæ mit ſtarkem Eſſig zuberei.tet und beburf, m auf die Weiſe calciniret, erhält eineſcitame und unerkannte Weſenheit.
Dieſen Vuriel alſo bereitet, aus einer gläſernen Retortegradatim deſtilliret, und eine(ez evepe Vorlage ver—geieget, treibt einen beſondern Spin aus, der cisein ſtarker Rauch und Dampf un die Vorlage.I.;wenn dicſer Rauch vorbey, fo it auch die Deſtila tenzu Ende.
In dieſer Deſtillation, welche mit ſtarkem Feuer risangehalten werden, erſcheint das fort actes beOizum Vitrioli nicht, ſendern es leget sech an deimHalſe der Retorte, und oben, ein blutrother Subamatan, worunter durchſcheinende weiße Chryſtallen- Stein-chen, als wenn ſie poliret und geſchliffen waren, er—fd cnen; einige haben auch die Geſtalt der durchſich—tigen Nadeln.
Denn man von dieſem rothen Sublimat einer Henneein wenig eingiebt, fo ſaͤngt fie eich an zu ſchlaben,ſchadet ihr aber nichts.
Wenn man von dieſem rothen Pulver nur einen Granſchwer in drey bis vier Maas heißes Waſſer thut, fofaͤrbet es daſſelbe ſchoͤn hochgelb.
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