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der Chymiſchen Sevfegunad: Sunft.— 577
Arfenicalia.Wißmuth⸗Erſt giebt im Schmelzen eien Reginoder Halb- Metall, beſitzt anbey eine große Menge Ar—faf, der vor dem Schmelzen im Feuer, per Sukiuna-onem daven geſchieden wird..Wißmuth⸗Eeczt in Oleum Vitrioli felit, coagulirttſich wieder, und giebt in vier und jvesga Stundeaußerhalb des Feuer eine weiße Soir, ate Pom—made, die von außen mit einer fdavacs ur Haut uberezogen iſt.Dieſe Maſſe per Retortam deſtilliret, giebt einen$eſtarken durchdringenden Rauch und dern. vno Dunenigen Tropfen, welche in dem Recip. nen in das vergeſchagene Weſſer fallen, ziſchen, ats wen man erebeiße bleverne Kugel in altem Walt ableſchet.
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Der Span hievon, welcher zu der Ernectten des Oe—pi onu ſoll gebrauchet werden, f$ 5g und gie.fábrtid, und nicht wobl ohne Schaden dat ummgeeben. Das Reiduran davon for reſen ets, foer zart.Das Wißmuth⸗Erzt mit Aqua torte ſelvirct, giebt eteine weitze, gelbe, grüne und blaulichle Sole tien, jenach der Beſchaffenheit des Minerais, das ſolrüctwerden.
Wißmuth-⸗Erzt mit goldgelben Koͤrnchen eingeſprengt,wie die Stecknadel⸗Kôpſe groß, mit ah bote felvirt, hat eine goldgelbe Solution, und ließ gar weniggraue Erde liegen.
Nach der dritten Abitraction des ne Pons floß indem Rctortchen, durch die Vermehrung des Feuers, einblaues Glas zuſammen.
„Dieſes blaue Glas verwandelte fid) nach dreren Tagen
in die roͤthliche Ametiſten- Farbe, welches die Witterungder Luft verurſachte, wobey es ſeinen innan rethenSchwefel entdeckte.
Dieſem Glaſe oongefäahr gleich ſchwer Lune C i062
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