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Johann Gottfried Jugels natürliche Berg-Schmelz- und Figier-Kunst : in drey Theilen abgefasset, deren I. Theil von der Natur aller wesentlichen Kräfte des mineralischen Reichs, der II. von dem Bergwesen und der Beschaffenheit der Metalle und Mineralien, der III. aber, wie dieselben untersuchet, ihrer Natur gemäss geröstet und geschmelzet werden sollen, handelt
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238 Von den Erztgebirgen, Bergweſen,Schluß.

Dohero iſt die angeſchoſſene Grüne des Vitriols nichtallein eine Anzeigung auf Metalle, ſondern auch eine Weſenheit derselben, indem, den vochergehenden Erklärungen nach,aus Kupfer und Eiſen ein grüner Vitriol zu bereiten'iſt.

2. Anmerkung.

Es fin? in dem mineraliſchen Weſen vielerlen gebSteine, Erden und Leiten, welche die wachſende Kraft dermetalliſchen Weßenbeit vorſtellen, aber doch mit ſoicher oe,meiniglich aur Kupfer weiſen; denn in der goldenen, fieranen und aaperer Metalie C cerfdajz, mag die Gruͤne nichtoſfenbar zum Vorſchein kemmen.

5. Grundſatz.Gallmey(E das andere mineraliſche Erden-Gewaͤchs, darinnen fih, der Erfahrung nach, ein Vitriol bezeuget, und daraus erlangen laͤßt.

Beweis.

Es iſt zwar ſchon im vergergetenden Capitel vom Eifen, dargeth m und bewieſen worden, daß dieß WunderSubject der Natur, und deeſer unanſehnlicke Erdentlos, eiane Nloterie eines Eiſen-Erztes vezieller, wenn ſoſcher zudem Kupfer, um Meng baraus zu machen, geſellet werde,uncrachtet daſſelbe in der gewohnlichen Probe fein Gif n ven[i giebt. Aliein, es beweiſt auch ſerner die Erfahrungdaraus, daß ein Vitriol beſenderer Art und Eigenſchaft ausdemſellen mag erhalten werden. Daß nun dieſem Subject,(denn ein Mineral iff es nicht einmal zu nenneu,) die zwepteStelle der eren. metalliſchen Weſenbeit hier eingeraumetwerden, geſchieht Parum, weil fid) feine ned) nicht völlig anTag gelegte metalliſche Eigenſchaft, darinucn doch befindet,und durch beſondcre Ait edauger wird.

s. An.