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Johann Gottfried Jugels natürliche Berg-Schmelz- und Figier-Kunst : in drey Theilen abgefasset, deren I. Theil von der Natur aller wesentlichen Kräfte des mineralischen Reichs, der II. von dem Bergwesen und der Beschaffenheit der Metalle und Mineralien, der III. aber, wie dieselben untersuchet, ihrer Natur gemäss geröstet und geschmelzet werden sollen, handelt
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ie Erzte geréßtel, geſchmolzen,

Deweis.

Den Beweis des Goldes durch ein Geld-haltiges Cii.ber darzustellen, wird auch nirgends ſtärker, ais auf denSchemniber Bergwerken in Ungarn , geſchehen mögen; wogar vieles Gold und Silber auf einem Gite beyſammenſteht, und im Zugutemachen in ein Corpus geht, das nachhero durch die Scheidung ſcpariret wird.

Schluß.

Der Schluß hiervon wird gar kurz ua? mager ausfalelen, wie ſich die Sache in der Erperienz erweiſt, daß, wokeine guͤldiſchen Erzte in den Gebirgen aufgeſuchet werden.man auch durch die Scheidung des Silbers kein Gold ausdenenſelben erlangen kann.

innen4. Lininerkung.Es giebt nicht auf allen Gegenden der Erzt⸗GebirgeGeld Xen, noch gteiſche ridet: daßzere ſind auch nicht

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mächtige gediegene und rethanidene Silber- Eczte ſinden;tie deren gretze Ausdeute daven Douanif giebt: und den-noch ſind diefe Stiber niche Qoi» haltig. Die Seite desRieſen Gebirges aber warde unco Geld als Silber aufweifen mogen, wenn, denen Alten zur Nachfolge, anjetzo nurdarnach geſuchet würde.

3. Grundſatz.

Gold Kieſe, oder Gold-Erzre, die oft garreich am Gehalte ſind, kennet man in ganz Europa nicht.

Beweis.

Den Beweis in deuen deutſchen Gebirgen von ſolchenWold-Erzten eder Ezold-Kieſen aufzublingen, ſelkte wohl waskeichtes ſeyn; wenn deren Anbruͤche nur geachtet und hepub