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312 Wie die Erzte geroͤſtet, geſchmolzen,
Feuer nicht zu ſcheiden iſt, ſondern durch ſolches Erzt⸗Schmel-zen nichts anders, als eine vermiſchte Schwefel: Mixtur. desmineraliſchen Weſens, zu Geſichte bekommen.
Schluß.
Der Schluß dieſer Natur Erfahrung zeiget, daß derSchwefel, bey der Generation der Kupfer-Erzte, ſeinenZweck in der Eraltation noch nicht erreichet hat, und unsdieſes dadurch zu erkennen giebt, daß er ſich von demſelbenned) nicht zu trennen verwag, dahero ihnen noch zu feft amHerzen liegt, und beweiſt, je fiuchtiger, unvellkommener undarmer dieſelben Erzte am Metalle ſind, je mehrere Gewaltdes Feuers wird auch erfordert, den Schweſel in der Ro—fius von fedem Lech oder Rohſtein zu ſcheiden und abu.brennen; welches Exempel wir auf denen Schmelz undHuͤttenwerken taglich vor Augen ſehen.
8. Anmerkung.
Es iſt die Klage auf allen Huͤttenwerken, wo Kupfer—Erzte geſchmolzen und tractiret werden, daß das Kupfer vorallen andern Metallen, ehe es zu feiner volligen metalliſchenKupfer ⸗ Subſtanz gebracht wird, die meiſte Seit und Unko—ſten erfordere, und der Vorrath des Holzes und Kohlen baedurch rahr und theuer gemacht wird. Nun it wohl zu un-terſuchen werth, ob an einem ſolchen Orte, wo ſich derHolz⸗ und Kohlen- Vorrath in keinem Uleberfluſſe erzeiget, umeines geringen Intereſſe, und nur um einiger Perſonen Vor-theil und Außnahme willen, eine ganze Gegend Menſchen lei—den und Schaden haben ſollten, und ob ein ſolcher Holz- undKoblen. Aufwand, wenn das ohnedem an allen Orten über-haute Kupfer verbrauchet wied, an denen Gegenden, wo rei.che Gold-Kieſe und Gold-Erzte floriren, nicht mit beſſermNutzen, ſowohl der hohen Landes ⸗Herrſchaſten Berg-In-lereſſen, als auch der Gewerkſchaft Vortheil, koͤnne angewen-det werden. Ich weis gewiß, die Gewerken, Bergleute undSchmelzer wurden mit dieſem meinem Vorſchlage zufrieden
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