und zu Gute gemacht werden ſollen. 347
Figens dieſer metalliſchen Erzte abgiebt, und aud», ber Be-ſchaffenheit nach, an denen Kupfer und Silber⸗Kieſen gutgethan hat.
3. Erfahrung.
Wenn Gold^ ober Silber- Erzte, Kupfer-Kies und Ku-pfer⸗Stein oder Lech , als Stuff Erzte oder klein geſchlazeneStüuͤcken, wie die waͤlſchen Nuͤſſe groß, ſollen geroͤſtet, undin ſelcher Form auch mit ihrer Beſchickung durch den Ofen,es ftp nun zu Stein-Schwarz-Kupfer oder Werk, geſetzetund geſchmolzen werden; fo moͤgen dieſelben, es ſey nun un-ter was für einer Beſchickung ſolches will, oer auch ohnedieſelben, unter einer beſchioſſenen Decke bebortzer Maßenabgeröſtet, und dann ferner geſchmotzen werden. Die or—dentlichen Roſt-Stätte, oder Roſt- Stadeln, wie ſolche aufden deutſchen Huͤttenwerken mit einer Hidterwand gedauetwerden, ſind gut dazu, einen ſolchen Roſt, unter fiue: Desdeckung, anzulegen, er beſtehe nun aus Sacer, mehr oderweniger Zuutnern Erztes, Lich oder Kepfer Stein; wennnur durch fleißige Aufſicht verbis ert wien , daß der Roſt inkeine jaͤhlinge Eutzundung und Ausdän pfang geräth.
4. Erfahrung.
Wenn Schlich oder Poch Mehl ſoll geroͤſtet, und vordem Schmelzen zubereitet werden: oder wenn man bey demSchlich beſorget iff, daß er im Schmelzen aaſſteigen oderzuſammen in den Sumpf ſetzen will, wodurch denn dasMetall erkattet, und der Arbeit Schaden geſchieht; fo magein ſolcher Schlich, er beſtehe nun aus einer Verblevungoder Stein⸗Schmelzung, in einem beſonders dazu erbauetenSRoft. Ofen, der als ein Backofen vorgeſtellet ſey, abrótten,und fid alfo zuſammen ſintern, daß ec. fid) als große nfiund Knollen erzeiget, und im Schmeizen hernach fi gutaufſetzen, und ohne ein ſtuͤbichtes Auſſteigen ſchmelzen läßt.
SAGA