1 58 Kunst - Akademie, in Berlin.
ner Zeit von dem Turatör zu Räthe», empfohlenwerden, und solche alsdann alle Vorzüge wirklicherin Unsern Diensten stehender Rache genießen.
. §'. 2 . , ^tpöchenrliche Sessionen.
Der akadem» Senat my.ß sich zu den wöchentl. Sessi-onen, unser den V.orsitzbesLnrators,oder, in des: sen Abwesenheit, des Dirertsrs odec^ice»Dir?ctors,unausgesetzt versammeln, - die-.xingesgydtq ^unst. !Sachen beurtheilen, über die besten Mittel den gu-ten Geschmack zu Serhreiten, sich berathschlagen,und sonstige akademische: Geschäfte ordnungsmäßigabthun. ,.D>amft- aber bey d^r ,Leu,r,cheilung-vonRunst-Merkcn'und.Künstler-Verdienst,, ein Jeder 'feine Üseinung. desto freyntül'higer aussernhönne,sollen die Mitglieder des akadem. Senates, über dieVerhaNdlungen der Akademie, bey Strafe der 2lusr, fchließung auf ein Ia.hr lang vonalleyakademifchenLonferenzen, ein unverbrüchliches Stillschweigenbeobachten, ferner müssen die Mitglftdex bes aka-dem. Senates in die verschiedenen Lacher der Manufa-kturen und (Gewerbe, welche des'Emsiüsses der schö- !nen Rünste bedürfen, dergestalt sich theilen, daß ei-ner ;. B. auf die geschmackvolle Verzierung derTischler-, Stuhlmächer-, Stellmacher-Arbeiten,u. s. »;■ ein anderer der Grnekatur- Schnitz oderDrechsler-Arbeiten, u. s. w, und wieder ein ande-rer ,aps die Arbeiten der Rupfer-Schmiede, Zinn-Gießer, Töpfer, u. s w. sein vorzügliches Augen-merk richte^ ftine Vorschläge und Zeichnungen deinakadem. Senate zur Prüfung vorlege, und dieser, alsdann durch den Unterricht in der hiesigen Lunsi-Schule, und den anzulegenden provinzial-Bunst-Schülen, dieselben gemeinnützig zu machen suche.
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Unterricht in der Mahlerey.
Soll ein Mitglied des akadem. Senates beym <Lopie-ren nach den Gemählden auf Unserer Bilder--Galle-rte in Berlin die-Aufsicht führen, an den Tagen wo !
sie !