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Geologische Karte der Umgebungen der Bäder Glotterthal und Suggenthal : (Section Freiburg der topographischen Karte des Grossherzogthums Baden) / aufgenommen von Julius Schill
Entstehung
Seite
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2,980' Paßhöhe der Dreisam Entfer

quellen

und Wasserscheide im Torfmoor von Hinter-

zarten .

Oberlauf :

Hochthal bei der Schleifmühle unterhalb dem

Gefälle

nungender Thal-

längen

in

bad. Fuß

inbad.Fuß

inPro-

cen=teu

Torfmoor..

Oberthal des Höllenthals beim Sternen

5,000-7,000

51 1,02563 8,01

Mittellauf:

Falkensteige unterhalb dem Klammthal der Hölle( unterhalb der Ruine)..

19,500

687 3,52

Vor Ausmündung in das Dreisamthal beimHüttenwerke.

7,300

162 2,21

Unterlauf:

9

Das Thal der Wagensteige zur rechten Thal-seite der Dreisam ist minder steil als die vorigen. Diereichen Verzweigungen seiner linken Seite( z. B. dieSpirza) sind Seite 3 berührt worden. Nehmen wirden Bergsattel und die Wasserscheide zwischen Donau und Dreisam, über welchen die älteste Straße nach demHochlande führte, als ersten Quellenpunkt an, so ergebensich im Ganzen folgende Zahlen:

Willmerhof bei Hohlengraben3,260'.

Entfernungen

Gefälle

der Thal-fängen

in

in

in

bad.

Pro=

bad. Fuß

Fuß

cen=ten

Im weiten Dreisamthale bei der Aufnahme derBäche der Wagensteig und des Ibenthales 12,000Vor dem Kapplerthale bei der Aufnahme derFeldbergsbäche( von Zarstler und St. Wil-helm) und des Bachs vom Kappel ..Ebneterbrücke nach Aufnahme des Eschbachs.Thalmündung an der Basler Straße bei Frei-burg

243 2,02

13,0005,000

172 1,3352 1,02

14.000

147 1,05Vom Paß bis zur Thalmündung 82,000 2,077 2,50

Die beiden linken Seitenthäler St. Wilhelm undZarstler gehören zu den steilsten; ihre Quellen sammelnsich im höchsten Gebirge an der Nordseite des Feldbergsin felsenumstellten Hochthälern. Das eine dieser kessel-artigen Thäler von St. Wilhelm führt den bezeichnendenNamen im Napf, das andere ist als das schwei-zerisch - romantische Hochthal der Zarstler Hütte bekannt.Beide Bäche dieser Thäler haben einen gemeinsamenUnterlauf in ebenem Wiesenthalboden.

Höchste der Quellen von St. Wil- Entfer

helm

an der Viehhütte am Feldberg 4,433'.

Austritt des Bachs in's Dreisamthal am Brühl-hof bei Kirchzarten = 1,338' über demMeere, also vom Ursprung bis zur Thal-mündung.

Höchste der Quellen vom 3 arstler

am Paß des Rinken,

Wasserscheide der Wutachquellen

_

3,984'.

Austritt des Zarstlerbachs( Osterbachs) in dasDreisamthal bei Birkenreuthe, südlich Kirch-zarten

-

1,361'.

nungen

Ausmündung des Bachs in's Dreisamthal imgeröllerfüllten Thalboden unter dem Hoch-gestade der Dreisam= 1,398'..

46,200 1,862 4,03

Das Glotterthal, das steilste unter den dreiHauptthälern der Sektion, ist beinahe 4 Stunden langund zeigt eine ziemlich allmälige Zunahme des Gefällsnach dem Hochthale. Da dessen Regenbezirk nur eineGeviertmeile umfaßt, so kann dasselbe keine bedeutendenSeitenthäler und nur ein durchschnittliches Querprofil von½ Stund enthalten. Die ersten Quellen der Glotter entspringen in einem Thale des Hochlandes oberhalb denSchönhöfen südlich am Hornkopf der Sektion Tryberg.

3,400' Höhe des Ursprungs.

Oberlauf :

Schönhöfe, Mitte des Hochthales und Will-mendobel, bei Ende desselben.

Gefälle

in

Entfer=nungender Thal-

längen

in

bad.

in Pro-

cen-

bad. Fuß

Fuß ten

Gefälle

16,000

671 4,06

der Thal-

längen ininbad.bad. FußFuß

inPro-

Mittellauf:

cen=ten

Rasche Umbiegung des Oberthales auf demNohr...

8,000

534 6,67

Kunklerhof am Ausgange des klammartigenThales

11,000

676 6,14

Unterlauf:

43,600 3,095 7,08

Mühle unterhalb Oberglotterthal.Thalmündung in das Nheinthal des weiten,durch Geröllbildungen geebneten Unterglot-terthals

12,000

387 3,22

14,000

271 1,98

30,100 2,623 8,71

Das Gefälle des Hochthales beider Thäler beträgtübereinstimmend 28 Procent.

Statistik XII.

Vom Ursprung bis zur Thalmündung 61,000 2,539 4,16

Aus diesen Aufzeichnungen geht hervor, daß das Hoch-thal unterhalb des Passes stets am steilsten ist, und klamm-artige Verengungen des Thales sowohl im Ober- alsMittellaufe das Gefälle der Thalsohle verstärken, wiedies die Beobachtungen in anderen Gebirgen als allge-

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